Auch ohne tumultartige Szenen vor den Apple Stores zeichnen sich für die neuesten iPhone-Modelle Rekordwerte bei der Nachfrage ab
Politische Gewalt als amerikanische Realität
Das Attentat auf Charlie Kirk (31) markiert politisch motivierte Gewalt in den USA – und droht, auch das politische Klima jenseits des Atlantiks zu beeinflussen.
Apple Crossbody Band
Das Apple Crossbody Band kostet 69 Euro und erinnert doch sehr an die Kreation der Berlinerin Yara Jentzsch Dib, die vor neun Jahren ihr iPhone in eine Plastikhülle steckte und es an Kordeln befestigte
Awe Dropping
Das sogenannte Apple-Event zur Vorstellung vom iPhone 17 war – wieder einmal – eine empathielos einstudierte Abfolge von Präsentationen. Hier die kompakte Zusammenfassung vom Event.
Noise Canceling
Elf Anwesen in guter Wohnlage kauften sich die Zuckerbergs in Palo Alto. Nun möchte Marc seine Nachbarschaft beruhigen: htub.de
All Your Intel belongs to US
US-Regierung übernimmt zehn Prozent von Intel mit dem Ziel der technologischen Unabhängigkeit bei Halbleitern :: htub.de
Traute-Lafrenz-Straße
Hamburg benennt eine Straße um und macht dabei viele Fehler. Mein Vorschlag für einen neuen Text hat weniger Zeichen, liefert trotzdem mehr Information mit konkretem Bezug zu Hamburg und kann bei Bedarf von hinten gekürzt werden.
Sehr geehrte Frau Präsidentin der Europäischen Kommission,
sehr geehrte Frau Ursula von der Leyen,
mit großer Besorgnis beobachte ich die jüngsten Entwicklungen im transatlantischen Verhältnis, insbesondere im Bereich der Handels- und Steuerpolitik. In den vergangenen Monaten wurde mehrfach öffentlich, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump sich nicht an internationale Absprachen hält. Trotz der im Frühjahr zugesagten niedrigeren Zölle auf europäische Importe hat er nun überraschend 30 Prozent Zoll auf Waren aus der EU angekündigt.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum die Europäische Kommission weiterhin auf die Einführung einer Digitalsteuer verzichtet. Gerade angesichts der Tatsache, dass die USA – und insbesondere große US-amerikanische Digitalkonzerne – von fehlenden europäischen Digitalsteuern profitieren, erscheint der Verzicht auf eine solche Maßnahme unverständlich. Dies gilt umso mehr, wenn auf der Gegenseite Vereinbarungen nicht eingehalten und sogar neue Handelsbarrieren errichtet werden.
Ohne die Einführung einer Digitalsteuer drohen der EU langfristig massive Einnahmeverluste, verschärfte Wettbewerbsnachteile für heimische Unternehmen, eine wachsende Investitionslücke sowie eine anhaltende Schwächung der fiskalischen und politischen Souveränität. Die ungleiche Besteuerung zwischen digitalen und traditionellen Unternehmen bleibt bestehen, was die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Europas nachhaltig beeinträchtigen kann.
Ich bitte Sie daher um eine Antwort auf folgende Fragen:
- Warum hält die Europäische Kommission trotz der offensichtlichen Vertragsbrüche der US-Regierung weiterhin an einem Verzicht auf die Digitalsteuer fest?
- Welche Strategie verfolgt die Kommission, um die Interessen der europäischen Wirtschaft und Steuerzahler in dieser angespannten Situation zu schützen?
- Wie wird sichergestellt, dass die EU gegenüber den USA nicht dauerhaft in eine defensive Position gerät, wenn Zusagen nicht eingehalten werden?
Gerade in Zeiten, in denen internationale Zusammenarbeit immer schwieriger wird, erwarten viele Bürgerinnen und Bürger eine klare und selbstbewusste Haltung der EU. Ich danke Ihnen für Ihre Antwort und Ihr Engagement für ein starkes, souveränes Europa.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Parthesius